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Apps > Kindersicherheit

Apps für die Sicherheit Ihres Kindes

Auch Kinder haben heute das Smartphone immer griffbereit und sind oft den ganzen Tag online. Als Eltern macht man sich natürlich Sorgen, auf welche Inhalte der Nachwuchs stoßen kann, welche Apps die Kinder nutzen und welche Kontakte sie haben. Mit der Android und iOS App für den Kinderschutz bzw. die Kindersicherheit von Kaspersky und die Spion-App von Mspy stellen wir zwei Programme vor, mit denen Eltern die Handys ihrer Kinder voll kontrollieren können. Und durch die Ortungsfunktion wissen sie sogar immer, wo sich die Kleinen gerade aufhalten.

Eine günstige Alternative zu Safe Kids und Mspy für die Handyortung ist die praktische Android und WindowsPhone App „Dein Kind ist sicher“ von Synagram. Für nur 0,99 Euro/Jahr können die Kinder jederzeit geortet werden, außerdem hat die App viele nützliche Zusatzfunktionen wie Ankunftsbenachrichtigungen für bestimmte Orte.

Die von uns getesteten Apps helfen auch dabei, die Nutzung von Smartphones durch Kinder verantwortungsvoll zu begleiten. Besonders riskant sind auch Glücksspiele im Internet, denen Kinder gerne verfallen. Wir haben Informationen zu diesem Themat auf einer Spezialseite zur Risiken und Gefahren zusammengestellt und geben Tipps zum Umgang mit der Problematik.


1. Kaspersky SafeKids und Mspy im Vergleich

Kaspersky SafeKids Mspy

Kaspersky Safe Kids

Mspy
Kontrolle des Internetverlaufs Ja Ja
Filter von Webseiten und Apps Ja (mit Automatik) Ja (ohne Automatik)
Überwachung der Gerätenutzung/Zeitlimits Ja Nein
Facebook Kontrolle Ja Nein
Überwachung von Anrufen/SMS Ja Ja
Handyortung Ja Ja
Echtzeitwarnungen bei verdächtigem Verhalten Ja Nein
Unser Testurteil Solide Software vom Sicherheitsexperten Kaspersky mit guten Funktionen, um die Sicherheit für die Kinder zu erhöhen. Günstiger Preis! Insgesamt sehr viele Möglichkeiten zur Kontrolle – aber zu teuer durch das Abo-Modell.
Preis 15 Euro einmalig (gratis 30 Testversion) ab 7,41 Euro pro Monat im Abo
Plattformen Windows, iOS, Android, Mac OS Windows, iOS, Android, Mac OS
App downloaden: zu Kaspersky Safe Kids zu MSpy

2. Kaspersky Safe Kids Kindersicherung App

Ab wann das Kind ein Smartphone zur Verfügung hat, entscheiden die Eltern. Selbst Kinder unter 10 Jahren gehen oftmals gekonnt mit den Mobilgeräten um. Schwierig zu kontrollieren ist aber, von wem Kind durch Telefonanrufe, SMS, Emails, Chats, Soziale Medien oder Internetseiten angesprochen wird. Viele Eltern haben dabei ein ungutes Gefühl. Kaspersky Safe Kids bietet in der Vollversion da einen umfassenden Schutz für Ihr Kind vor allen digitalen Gefahren inklusive einer Funktion Handyortung.

Installation von Safe Kids

Safe Kids auf dem Computer zu installieren ist denkbar einfach. Man muss sich mit dem My Kaspersky Konto anmelden oder ein neues kostenloses Konto erstellen. Durch die erscheinende Onlinekonsole werden alle Einstellungen vorgenommen. Außerdem ist es möglich, die mobile Version im Elternmodus auf dem eigenen Smartphone zu installieren und dafür die verschiedenen Einstellungen vorzunehmen und Berichte einzusehen.

Der nächste Schritt ist das Hinzufügen des Kindes – die Anzahl ist dabei nicht begrenzt – und das Identifizieren der entsprechenden Mobilgeräte.

Webseitenfilter

Einer der wichtigsten Features für den Kinderschutz ist das Filtern oder Sperren unerwünschter Internetseiten. Safe Kids bietet 14 Kontroll-Kategorien an, darunter Pornografisches, Gewalt und Glücksspiel. Je nach angegebenem Alter werden schon Voreinstellungen gewählt, die frei geändert werden können.

Safe Kids kennt aber nicht nur strenge Sperren, sondern kann Webseiten auch bloß mit Warnungen versehen. Ignoriert das Kind die Warnung, werden die Eltern darüber informiert.

Ein wichtiger Vorteil von Safe Kids: Die Sperren basieren nicht allein auf Datenbanken bekannter Seiten, sondern das Programm scannt jede Webseite und sperrt sie gegebenenfalls.

Facebook Konto der Kinder kontrollieren

Mit Kaspersky Safe Kids lässt sich auch der Facebook Account des Kindes kontrollieren. Allerdings muss Ihr Kind dieser Funktion erst einmal zustimmen. Um die Funktion einzuschalten, sendet Safe Kids eine Email mit einem Link, durch die eine App im sozialen Netzwerk installiert wird. Das Kind kann dem zustimmen oder ablehnen oder auch die App später deaktivieren – davon werden die Eltern aber natürlich unterrichtet.

Ist die App eingeschaltet, verfolgt Safe Kids die Beiträge der Kinder. Sie können sehen, was das Kind gepostet hat und sich gegebenenfalls auch in das Konto des Kindes einloggen.

App Kontrolle

Außer auf iOS kann Safe Kids die Nutzung von Apps und Programmen kontrollieren. Spiele können auch auf Basis der Altersbeschränkung blockiert werden. 14 Kategorien stehen außerdem zu Auswahl, die gesondert eingeschränkt werden können, z.B. File Sharing, Online Shopping und Spiele.

Wenn ein Gerät ausgewählt wird, listet Safe Kids außerdem alle Apps auf, die es aktiv gesehen hat. Jede dort gelistete App kann dann blockiert werden oder eine maximale Nutzungsdauer der App pro Tag eingerichtet werden.

Zeiteinschränkung für Smartphones und Geräte

Ein wichtiger Mechanismus für derartige Programme ist das Überwachung der Gerätenutzung und das Beschränken der erlaubten Nutzungszeit. Schließlich will niemand, dass die Kinder nur den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen. Mit Kaspersky lässt sich die erlaubte Zeit pro Gerät und pro Wochentag einstellen. Die oben erwähnte Warnungs-Funktion, die das Gerät anschließend nicht blockiert, aber eine Benachrichtigung an die Eltern verschickt, kann hier ebenfalls ausgewählt werden.

Handyortung und Ortung anderer mobiler Geräte

Wenn Safe Kids auf einem Mobilgerät installiert ist, lässt sich die Ortungsfunktion einschalten. Mit einem einfachen Klick ist man jederzeit über den Aufenthaltsort des Kindes informiert. Außerdem lassen sich erlaubte Gebiete einrichten, in denen sich das Kind in bestimmten Zeiten aufhalten darf. Verlässt es den Bereich, erhält man eine Benachrichtigung. Man kann z.B. einstellen, dass das Kind vormittags in der Schule und nachmittags zu Hause sein sollte – sehr praktisch!

Warnungen und Berichte

Auf der Safe Kids Seite wird man über eine Glocke über verschiedene Warnungen informiert, etwa, ob das Kind eine gesperrte Seite versucht hat zu betreten oder eine App installiert hat. Außerdem kann man hier detaillierte Berichte über die Aktivitäten des Kindes über den vergangenen Tag, die vergangene Woche oder den vergangenen Monat einsehen.

Auf Android-Geräten werden alle Anrufe und Textnachrichten auf das Smartphone des Kindes ebenfalls gelistet.

Fazit: Unsere Bewertung im Test von Kaspersky SafeKids

Kaspersky Safe Kids liefert ein sehr gutes Rundumpaket zum Kinderschutz für alle üblichen Plattformen. So muss man sich als Eltern deutlich weniger Sorgen darüber machen, was das Kind mit seinem Mobilgerät anstellt. Einige Funktionen wie die Kontrolle von Webseiten und Apps sind sogar mit der kostenlosen Version möglich, die Sie hier testen können. Alle Funktionen wie die Bestimmung des Aufenthaltsorts oder die Überwachung der Facebook-Kommunikation sind allerdings nur mit der Vollversion möglich, die 15 Euro kostet. Das ist unserer Meinung nach gerade im Vergleich zu anderen, oft schlechteren Programmen, auf jeden Fall im Rahmen. Wir können Kaspersky Safe Kids daher uneingeschränkt empfehlen. Ein eigener Erfahrungsbericht mit Safe Kids folgt außerdem demnächst. Verfügbar ist die Software auf den Plattformen Windows, iOS, iOS Mac und Android.


3. MSpy Monitoring App
mspy Logo

Mspy – Handyaktivitäten der Kinder überprüfen und Kinder orten

MSpy ermöglicht die ferngesteuerte Überwachung der Aktivitäten von Kindern am PC oder Smartphone. Die Software ist mit allen Android- und iOs-Geräten kompatibel und funktioniert auch auf Windows-PCs. Aus unserer Sicht ist die App aber zu teuer. Hier unser MSpy Testbericht.

Nach dem Download und der Installation der Software können die Aktivitäten am Smartphone über eine komfortable Internetseite verfolgt werden. Über die Software können Eltern Einblick in sämtliche Aktivitäten des Kindes am Smartphone oder PC erhalten: Emails und SMS können mitgelesen werden, Anrufe kontrolliert werden, auch die Internetnutzung sowie Messenger-Nachrichten (z.B. Whatsapp, Facebook, Skype, uvm.) können eingesehen werden. Fotos und Videos können ebenso online in der Schaltzentrale angezeigt werden.

Im Fall des Verlustes des Smartphones kann das Handy einfach gesperrt werden. Auch Internetseite und Telefonnummern / Services können gesperrt werden.

Die Ortungsfunktion ermöglicht eine zielgenaue Ortung des Aufenthaltsortes des Smartphones. Der Routenverlauf kann auf einer detailierten Landkarte verfolgt werden. Ein Alarm kann für den Fall eingerichtet werden, dass der Träger des Handys sich außerhalb eines definierten Feldes auf der Landkarte aufhält.

Die Benutzung der App kostet je nach Nutzungsdauer und Version ab ca. 8 Euro pro Monat. In einer Familienversion sind auch mehrere Geräte gleichzeitig zum vergünstigten Preis kontrollierbar.

Unsere Meinung zum Produkt: Umfassende Kontrolle zum hohen Preis

In unserem MSpy Test erwies sich die Software als sehr funktional – tatsächlich war es einfach möglich, sämtliche Aktivitäten auf dem freigeschalteten Smartphone zu überprüften. Die Online-Schaltzentrale ist sehr übersichtlich aufbereitet, man findet sich leicht zurecht.

Auch die Ortung der mit der Software ausgestatteten Handys funktionierte sehr gut. Die Landkarte ist übersichtlich und gut gestaltet.

Wer die Aktivitäten auf dem Smartphone umfassend kontrollieren will, bekommt mit MSpy ein mächtiges Tool an die Hand. Günstig ist es nicht: Mindestens ca. 8 Euro müssen pro Monat für die Nutzung bezahlt werden. Eltern sollten sich zudem genau überlegen, ob eine derart umfassende Kontrolle des Kindes tatsächlich sinnvoll ist – ergänzend zur Nutzung der App sollte auf jeden Fall auch ein erzieherisches Konzept Anwendung finden, mit dessen Hilfe das Kind mittelfristig einen eigenen, selbstbestimmten Umgang mit dem Smartphone findet.

Wer MSpy buchen möchte, kann das auf dieser Internetseite zum attraktiven Online-Preis tun. Trotzdem ist aus unserer Sicht die Software ziemlich teuer: Die monatlich anfallenden Kosten sind zu hoch!

Preislich attraktiver und noch praktischer im Umgang ist die Konkurrenz von Kaspersky. Die Software Safe Kids kostet bloß einmalig 15 Euro.