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Smartphone und Tablet kindersicher machen – mit diesen Einstellungen und einer Kinderschutz App

Kinder erleben jeden Tag, wie Jugendliche und Erwachsene das Handy zücken und damit spannende Dinge tun – telefonieren, Nachrichten schreiben, Musik hören und Videos schauen. Kein Wunder also, dass so ein Smartphone bei den meisten Kids ab 6 Jahren ein Herzenswunsch ist. Doch wie lässt sich die Nutzung des Smartphones oder Tablets durch Kinder kontrollieren? In unserem Ratgeber erfahren Sie, auf welche Art man Tablets und Smartphones einfach kindersicher machen kann und welche Apps zusätzlich zum Kinderschutz beitragen. Neu im Ratgeber: Mit eigenem Ratgeber Video und Download eines kostenlosen eBooks für Kinder zum Thema „Sicherheit im Netz“.


Tablet kindersicher machen: Familie

© Wavebreak Media Ltd / 123rf

Das Smartphone und Tablet für Kinder einrichten

Zunächst einmal ist es wichtig, sich mit den grundlegenden Eigenschaften eines neuen Handys oder Tablets vertraut zu machen. Dies können (und sollten) Eltern auch gemeinsam mit ihrem Kind tun. Packen Sie das Smartphone zusammen aus, lesen Sie die Anleitung und entdecken Sie, was das Handy alles kann.

Apple bietet beispielsweise die Funktion, alle iPhones in der Familie über eine Apple-ID miteinander zu verbinden, so dass man Inhalte innerhalb der Familienfreigabe teilen kann. Dadurch ist es möglich, Termine besser zu koordinieren oder Fotos und Videos in einem gemeinsamen Album anzulegen.

Nun kennen Sie und Ihr Kind also die Funktionen des Smartphones – doch wie sieht es mit dem Smartphone Schutz aus?

 

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Info: Richtiges Alter und passendes Smartphone für Kinder


Das richtige Alter für ein Smartphone
Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für ein eigenes Smartphone lässt sich nicht pauschal beantworten. Generell empfehlen Medienexperten, Kindern frühestens ab 8 Jahren ein Handy zu kaufen. Zuvor sollte das Kind in die grundlegenden Funktionsweisen von Smartphones eingewiesen und seine Medienkompetenz geschult werden.

Das Zauberwort heißt Eigenverantwortung. Erst wenn das Kind es schafft, einen gesunden Umgang mit Medien zu entwickeln, ist es, kognitiv gesehen, alt genug für ein eigenes Handy.

Bei allem Vertrauen sollte jedoch bis zu einem gewissen Alter das Smartphone kindersicher eingerichtet werden – auch mithilfe einer Kinderschutz-App, mit der Eltern die Aktivitäten ihrer Kinder kontrollieren können.

Welches Smartphone ist für Kinder geeignet?

Selbstverständlich bleibt es den Eltern selbst überlassen, welches Modell sie für ihr Kind erwerben. Allerdings sollten Eltern bedenken, dass Kindern oft Missgeschicke passieren – sei es der Sturz beim Rennen oder der Verlust des heißgeliebten Kleingeräts. Insofern ist es ratsam, dem Spross nicht gleich das teuerste Smartphone zu gönnen, sondern zunächst ein günstigeres Modell zu wählen und den Umgang des Kindes mit dem Handy zu beobachten.

Geht Ihr Kind sorgsam damit um, können Sie immer noch in Erwägung ziehen, zum nächsten Geburtstag oder Weihnachtsfest ein höherpreisiges Smartphone oder Kinderhandy zu schenken. Hierfür gibt es übrigens Versicherungen, die im Falle eines Falles den Schaden am Handy begleichen. Sinnvoll ist in jedem Fall eine Hülle, damit das Smartphone nicht bei jedem Sturz sofort zu Bruch geht, denn das wäre gerade bei einem teureren Modell ärgerlich.

Auch sollten Sie den Tarif für das Kinderhandy bedenken. Ein Vertrag führt schnell dazu, dass es richtig teuer wird, denn natürlich fällt es schwer, das Telefonat mit der besten Freundin schon nach wenigen Minuten zu beenden. Daher wäre eine Prepaid-Karte bis zu einem bestimmten Alter die bessere Alternative.

Gerät kindersicher machen

Geht es um das Thema Handy für Kinder, dreht sich meist alles um zwei große Themenbereiche: die Bildschirmzeit und den Smartphone Schutz.

Die meisten Anbieter von Smartphones werben mit eigenen Funktionen für Kinder:

  • So ist es möglich, ein Zeitlimit vorzugeben. Diese Funktion ist vorinstalliert und lässt sich einfach einrichten. Hat das Kind das Smartphone eine gewisse Zeit genutzt, schaltet dieses in den Ruhemodus.
  • Eltern können auch ganz einfach das Internet sperren. Hierbei muss man eine PIN eingeben, um die Browserfunktion nutzen zu können.
  • Eine Alternative hierzu wäre, das Handy nur mit dem hauseigenen WLAN auszustatten. So kann Ihr Kind das Internet nur dann nutzen, wenn es zu Hause ist und Sie ein Auge darauf haben.

iOS und Android Geräte kindersicher machen

Auf iOS-Geräten können Sie über die Funktion „Bildschirmzeit“ das Smartphone kindersicher machen: So lassen sich Zeitlimits einrichten, Inhalte sperren und reglementieren und Käufe im App-Store verhindern. Sie können das Game Center begrenzen sowie Änderungen an verschiedenen Einstellungen verhindern und selbstverständlich das Internet sperren.

Neuere Android Geräte bieten die Möglichkeit, verschiedene kostenlose App-Verbindungen zu nutzen, um die Kinder zu kontrollieren. So können Sie nicht nur die Aktivitäten Ihrer Kinder begrenzen, sondern auch Ihre Kinder orten sowie Telefonate mitverfolgen. Der Nachteil hierbei ist, dass die Kinder sehr wenig Spielraum haben. Sie müssen für viele, auch ungefährliche, Freigaben zunächst ihre Eltern um Erlaubnis bitten.

Unser Ratgeber Video: Einstellungen und App-Installation richtig vornehmen

Die Kinder per Handy überwachen – nicht immer sinnvoll

Viele Smartphones oder Apps bieten darüber hinaus Funktionen an, die angeblich die Sicherheit der Kinder erhöhen sollen. Im eigentlichen Sinne sind dies Überwachungsfunktionen.

So ist es zum Beispiel möglich, den Aufenthaltsort des Kindes über GPS zu orten. Dies ist auch dann eine sinnvolle Funktion, wenn Ihr Kind sein Handy verlegt oder vergessen hat. Allerdings hält natürlich immer mehr eine andere Nutzung bei Eltern Einzug: Sie orten nicht mehr nur das Handy, sondern das Kind gleich mit und wissen daher immer, wo sich ihr Kind gerade aufhält. Auch die von uns empfohlene Software Kaspersky Safe Kids bietet so eine GPS Ortung in der Premium-Version an und informiert Eltern auf Wunsch auch, wenn Kinder vorher definierte Schutzbereiche verlassen.

Manche Apps benachrichtigen sogar die Eltern, wenn sich ihr Kind im Straßenverkehr nicht regelkonform verhält oder wenn es eine zuvor definierte Ortsgrenze überschreitet. Mit anderen Apps können die Eltern Chats und Nachrichten der Kinder mitlesen oder sogar Telefonate abhören.

Experten raten von dieser Art der vollständigen Überwachung jedoch dringend ab. Sie behindert die Selbstständigkeit der Kinder und führt einerseits zu einem falschen Gefühl der Sicherheit, sowohl bei den Eltern als auch bei den Kindern. Andererseits wiederum schüren sie bei den Kindern die Angst. Sie glauben, die Welt sei ein so gefährlicher Ort, dass man permanent von den Eltern überwacht werden müsse. Daher sollten Eltern mit solchen Sicherheitsmaßnahmen eher vorsichtig umgehen. Ratsam ist eher eine Schulung der Kinder für den Notfall.

Des Weiteren ist nicht sicher, welchen Weg die abgegriffenen Daten nehmen. So manches mitgehörte Telefonat und mitgeschnittene Video landet auf zwielichtigen Plattformen oder in den Händen von Datensammlern. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, sich den Anbieter der Kinderschutz App genau anzusehen und im Zweifelsfall lieber in die Tasche zu greifen als eine kostenlose App herunterzuladen, denn diese verarbeiten oft die gesammelten Daten oder nutzen sie zu ihren Zwecken.

eBook: Kasper, Sky und der Grüne BärTipp: Kinder mit einem kostenlosen eBook für das Thema „Sicherheit im Netz“ sensibilisieren
Anlässlich des Europäischen Monats für Cybersicherheit ist dieses Kinder-Ebook entstanden, mit dem Eltern die Kids auch in einem für sie geeigneten Format für das Thema „Sicherheit in der digitalen Welt“ sensibilieren können. Die Geschichte „Kasper, Sky und der grüne Bär“ wurde von der niederländischen Kinderbuchautorin Marlies Slegers im Auftrag von Kaspersky geschrieben und ansprechend illustriert. Ziel des Buches ist es, die Medienkompetenz von Kindern zwischen etwa sechs und neun Jahren zu schulen und sie unterhaltsam an das Thema Sicherheit im Netz heranzuführen. Das gratis Ebook steht hier zum kostenlosen Download bereit. Auch eine Hörspiel-Fassung ist bei YouTube verfügbar.

Apps – seriöse Anbieter bevorzugen

Das Internet bietet eine Vielzahl an kostenlosen Apps, mit denen Sie Ihre Kinder überwachen können. Aus oben genannten Gründen ist es jedoch sinnvoll, einen seriösen Anbieter zu wählen.

Eine kostenlose App ist beispielsweise Kids Place, mit der Eltern die Möglichkeit haben, Zeitlimits einzurichten und Inhalte zu beschränken. Auch die App Kids Zone setzt auf zeitliche Begrenzung und das Sperren von Content. Sie ist ebenfalls gratis.

Kaspersky SafeKids App

Auch in der Kaspersky Total Security enthalten: Eine Kinderschutz App

Wer wirklich auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte eine Kindersicherung eines renommierten Anbieters erwerben. Eine klare Empfehlung gibt es hier für die App Kaspersky SafeKids. Sie ist teil der Total Security Software von Kaspersky und auch einzeln als App verfügbar. Mit dieser ist es möglich, sämtliche Aktivitäten des Kindes auf Tablet oder Smartphone zu überwachen. Sie können mit wenigen Klicks bestimmen, welches Zeitlimit gelten soll, welche Funktionen des Smartphones Ihr Kind nutzen und welche Inhalte es sehen darf. Die Kaspersky Safe Kids gibt es sowohl eingeschränkt und somit gratis als auch kostenpflichtig in der Premiumversion. In der Premium-Version sind weitere Versionen freigeschaltet, z.B. auch eine Ortung der Kinder via GPS. Diese Software ist unser Tipp als Kinderschutz Software und mit über 1 Millionen Downloads auch eine besonders häufig von Eltern gewählte Schutzsoftware.


Kinderschutz Software Kaspersky SafeKids im Überblick

Kaspersky SafeKids - kostenlos
Kaspersky Safe Kids – kostenlos
Kaspersky SafeKids Premium
Kaspersky Safe Kids – Premium
Inhaltsfilter (mit Kategorien)
Apps überwachen (mit Zeitlimits, Altersfreigabe, u.a.)
Bildschirmzeit überwachen
GPS Ortung + Safe Zones
Akku überwachen
Soziale Netzwerke kontrollieren
Echtzeitwarnungen
Unser Testurteil Solide Software vom Sicherheitsexperten Kaspersky mit guten Funktionen, um die Sicherheit für die Kinder zu erhöhen. Kostenlos in der Standard-Version!
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Installation von Safe Kids

Safe Kids auf dem Computer zu installieren ist denkbar einfach. Man muss sich im MyKaspersky Konto anmelden oder ein neues kostenloses Konto erstellen. Im Online-Konto werden alle Einstellungen vorgenommen. Außerdem ist es möglich, die mobile Version im Elternmodus auf dem eigenen Smartphone zu installieren und dafür die verschiedenen Einstellungen vorzunehmen und Berichte einzusehen.
Der nächste Schritt ist das Hinzufügen des Kindes – bis zu 100 überwachte Accounts sind inklusive – und das Identifizieren der entsprechenden Mobilgeräte.

Webseitenfilter

Eines der wichtigsten Tools für den Kinderschutz ist das Filtern oder Sperren unerwünschter Internetseiten. Safe Kids bietet mehr als 10 Kontroll-Kategorien an, darunter Pornografisches, Gewalt und Glücksspiel. Je nach angegebenem Alter werden schon Voreinstellungen gewählt, die frei geändert werden können.

Safe Kids kennt aber nicht nur strenge Sperren, sondern kann Webseiten auch bloß mit Warnungen versehen. Ignoriert das Kind die Warnung, werden die Eltern darüber in der Premium-Version informiert.

Ein wichtiger Vorteil von Safe Kids: Die Sperren basieren nicht allein auf Datenbanken bekannter Seiten, sondern das Programm scannt jede Webseite und sperrt sie gegebenenfalls.

Facebook Konto der Kinder kontrollieren

Mit Kaspersky Safe Kids Premium lassen sich auch der Facebook Account sowie weitere Social Media Accounts des Kindes kontrollieren. Allerdings muss Ihr Kind dieser Funktion erst einmal zustimmen. Um die Funktion einzuschalten, sendet Safe Kids eine Email mit einem Link, durch die eine App im sozialen Netzwerk installiert wird. Das Kind kann dem zustimmen oder ablehnen oder auch die App später deaktivieren – davon werden die Eltern aber natürlich unterrichtet.

Ist die App eingeschaltet, verfolgt Safe Kids die Beiträge der Kinder. Sie können sehen, was das Kind veröffentlicht hat und sich gegebenenfalls auch in das Konto des Kindes einloggen.

App Kontrolle

Außer auf iOS kann Safe Kids die Nutzung von Apps und Programmen kontrollieren. Spiele können auch auf Basis der Altersbeschränkung blockiert werden. 14 Kategorien stehen außerdem zu Auswahl, die gesondert eingeschränkt werden können, z.B. File Sharing, Online Shopping und Spiele.

Wenn ein Gerät ausgewählt wird, listet Safe Kids außerdem alle Apps auf, die es aktiv gesehen hat. Jede dort gelistete App kann dann blockiert werden oder eine maximale Nutzungsdauer der App pro Tag eingerichtet werden.

Zeiteinschränkung für Smartphones und Geräte

Ein wichtiger Mechanismus für derartige Programme ist das Überwachung der Gerätenutzung und das Beschränken der erlaubten Nutzungszeit. Schließlich will niemand, dass die Kinder nur den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen. Mit Kaspersky lässt sich die erlaubte Zeit pro Gerät und pro Wochentag einstellen. Die oben erwähnte Warnungs-Funktion, die das Gerät anschließend nicht blockiert, aber eine Benachrichtigung an die Eltern verschickt, kann hier ebenfalls ausgewählt werden.

Handyortung und Ortung anderer mobiler Geräte

Wenn Safe Kids in der Premium-Version auf einem Mobilgerät installiert ist, lässt sich die Ortungsfunktion einschalten. Mit einem einfachen Klick ist man jederzeit über den Aufenthaltsort des Kindes informiert. Außerdem lassen sich erlaubte Gebiete einrichten, in denen sich das Kind in bestimmten Zeiten aufhalten darf. Verlässt es den Bereich, erhält man eine Benachrichtigung. Man kann z.B. einstellen, dass das Kind vormittags in der Schule und nachmittags zu Hause sein sollte. Auch bei Abweichungen vom Schulweg wird man informiert.

Warnungen und Berichte

Auf der Safe Kids Seite wird man über eine Glocke über verschiedene Warnungen informiert, etwa, ob das Kind eine gesperrte Seite versucht hat zu betreten oder eine App installiert hat. Außerdem kann man hier detaillierte Berichte über die Aktivitäten des Kindes über den vergangenen Tag, die vergangene Woche oder den vergangenen Monat einsehen.

Auf Android-Geräten werden alle Anrufe und Textnachrichten auf das Smartphone des Kindes ebenfalls gelistet.

Fazit: Unsere Bewertung im Test von Kaspersky SafeKids

Kaspersky Safe Kids liefert ein sehr gutes Rundumpaket zum Kinderschutz für alle üblichen Plattformen. So muss man sich als Eltern deutlich weniger Sorgen darüber machen, was das Kind mit seinem Mobilgerät anstellt. Alle Funktionen wie die Bestimmung des Aufenthaltsorts oder die Überwachung der Facebook-Kommunikation sind mit der Vollversion möglich, die 14,99 Euro pro Jahr kostet. Das ist unserer Meinung nach gerade im Vergleich zu anderen, oft schlechteren Programmen, auf jeden Fall im Rahmen. Verfügbar ist die Software auf den Plattformen Windows, iOS, iOS Mac und Android.

Bestellen können Sie die Software mit Sofort-Download hier direkt bei Kaspersky. Auch die Premium-Version liegt in einer Testversion vor, so dass Sie die Software erstmal ausprobieren können.